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Wenn du nicht bekommst, wonach du gefragt hast …

Wenn du nicht bekommst, wonach du fragst …

… und wie du alles wieder in Schwung bringst!

1. Die Bremse

„Warum ist das noch nicht da?“, werde ich häufig gefragt.

„Ich habe doch eine Frage gestellt!“, wird mir vorwurfsvoll gesagt.

„Weshalb dauert das so lange?“

„Ich warte doch schon so lange!“

Und so weiter.

Nun, bei jedem, der mir diese Fragen stellt, bin ich mir in einer Hinsicht ziemlich sicher, dass sie in nächster Zeit nicht empfangen werden, wonach sie gefragt haben.

Das klingt vielleicht hart. Aber wenn man sich anschaut, wie Energie funktioniert, dann wird schnell klar: Warum-Weshalb-Wieso-Fragen sind wie ein großer Tritt auf die Bremse.

In dem Moment, wo du nach den Ursachen suchst, wirst du Ursachen finden – aber nicht die Veränderung, die du suchst.

Wenn du wirklich Veränderung willst, wenn du gerne etwas beschleunigen möchtest, kann ich dir nur ans Herz legen, als Allererstes deine Fragen zu verändern.

Angenommen, irgendwo hängst du fest … frage vielleicht eher in diese Richtung:

„Was ist das? Und wie kann ich es verändern?“

Die Frage „Was ist das?“ zielt auf dein Gewahrsein, dein Wissen.

Während die Frage: „Woran liegt das?“ aus einer Realität kommt, wo Probleme existieren, die man dadurch lösen möchte, indem man sie versteht. Und wie gut hat das bisher funktioniert?

„Wie kann ich das verändern?“ zielt auf das, was du möchtest: nicht mehr festhängen! Und es zeigt, dass du bereit bist, auch deinen Teil dazu beizutragen.

Warten & hoffen schiebt die Verantwortung nach außen ab. Es gibt kein Universum „da draußen“, das dir vielleicht irgendwann mal deine Wünsche erfüllt, wenn du nur weiter brav auf der Couch sitzen bleibst 😉

Es geht immer auch um dein Zutun.

Zutun heißt aber nicht: Zwang. Pushen. Die Dinge vorwärtstreiben wollen – komme, was wolle!

Manchmal ist wirklich Einsatz gefragt. Manchmal auch einfach nur die Bereitschaft, hier und da mal selbst mit Hand anzulegen (zum Beispiel unter Leute zu gehen oder etwas anderes, wenn du neue Leute kennenlernen möchtest).

2. Die Kongruenz

„Ach, ich hätte dann auch gerne noch eine Million Euro!“, das bekomme ich auch manchmal erzählt. Und vor einiger Zeit hätte ich auch selbst noch lustig danach gefragt – und wäre frustriert gewesen. Hätte mich selbst bewertet, weil ich es ja so offensichtlich nicht kreieren kann … autsch!

Kongruenz bedeutet, dass du Fragen stellst, mit denen du auch in Übereinstimmung bist. Wenn ich nach einer Million Euro frage, dann ist das nicht in Übereinstimmung mit mir.

Ganz ehrlich – schau dir deine Fragen an und überprüfe, ob du wirklich in Übereinstimmung damit bist!

Es ist fast unmöglich (meine interessante Ansicht), etwas zu erfragen und zu empfangen, mit dem ich nicht kongruent bin.

Erste Frage zur Überprüfung: Ist dieser Wunsch nach 1 Million Euro überhaupt meiner? (Oder versuche ich hier gerade die Frage von jemand anderem zu kreieren?)

JA!! Nicht nur Gedanken, Gefühle und Emotionen sind nicht deine – auch Wünsche können von jemand anderem sein! Du könntest die Wünsche von deinen Eltern erfüllen wollen, von deinem Partner oder von den Menschen, mit denen du zusammenarbeitest. Oder was so im Kollektiv herumschwirrt: „Kannst ich bitte Popstar werden, liebes Universum, auch wenn ich nicht singen kann?“ 😀 😀 😀 hihi und so weiter, und so fort.

Schau einmal, welche Fragen dann noch übrig bleiben.

Und ist es nicht total erleichternd, den ganzen anderen Kram nicht mehr kreieren zu müssen?

Ich war selbst völlig begeistert, als ich den Wunsch, große Künstlerin zu werden, aufgeben konnte, nachdem ich entdeckt hatte, dass es der Wunsch meines Vaters war. Und ich könnte das immer noch wählen – im Moment ist es aber nicht kongruent mit dem, was ich erschaffen möchte.

Welche Wünsche hat man dir eingeredet? „Als Kind hast du so viel Doktor gespielt, du wolltest immer schon Ärztin werden!“ oder „Jemand, der so intelligent ist wie du, sollte studieren und nicht eine Ausbildung machen in einem Beruf, der Spaß macht!“

Und wie viel leichter könnte dir ums Herz werden, wenn du sie auch loslassen könntest?

Dann die nächste Frage zur Überprüfung aller Fragen, die noch übrig sind:

„Wahrheit, was will ich daran wirklich?“

Angenommen, du bist zwar mit der Million irgendwie in Übereinstimmung, aber es hängt. Frage dich, was du damit tun möchtest. Was du damit sein und erschaffen möchtest.

Vielleicht möchtest du die Million, um in der Welt herumzureisen und überall eine Unterkunft zu haben. Dann frag direkt danach!!!

Frag also nicht nach dem Mittel zum Zweck (Geld fürs Reisen), sondern nach dem, was wirklich dein Herz zum fröhlichen Hüpfen bringt: dem Reisen.

Dann kann sich das Geld wie nebenbei zeigen – zusammen mit zahllosen anderen Möglichkeiten.

3. Das Empfangen

Das Fragen ist noch der einfache Teil. Beim Empfangen wird die ganze Sache schon ein bisschen schwieriger. Denn ganz gleich, wie stark wir uns etwas wünschen – es heißt nicht, dass wir auch bereit sind, es zu empfangen (oft ist genau das Gegenteil der Fall).

Wir empfangen oft nicht das, was wir ganz besonders stark wollen. Denn wenn wir es empfangen könnten, wäre es vermutlich schon da!

Ich habe mal eine Challenge mitgemacht. Sie hieß 30 Tage Geld-Energieziehen.

Es war hart für mich. Und sehr lehrreich.

Die ersten 17 Tage war es mir nahezu unmöglich, die Energie von Geld durch meinen Körper zu ziehen. Ich fand es widerlich. Abstoßend. Ekelhaft.

Und mir wurde klar, dass ich dann natürlich auch nichts davon empfange. Das Ziehen von Geld machte mir bewusst, welche Abneigung ich eigentlich gegen das habe, das ich mir so sehr ersehnt hatte.

Interessant, oder?

Dass der Wunsch und die Verweigerung so nahe beieinander liegen.

Autsch.

Mir war die Stärke meiner Unwilligkeit, Geld zu empfangen, vorher nicht bewusst gewesen. Obwohl ich ganz deutliche Anzeichen davon auf meinem Konto gesehen hatte 😀 😀 😀 Aber es dann am eigenen Leib zu erfahren, ist noch einmal etwas anderes.

Ich bin dankbar für mein Durchhalten dieser fürchterlichen ersten 17 Tage des Geld-Ziehens. Und mein Kontostand spiegelt das wider.

Frage dich: Bin ich wirklich bereit, dies zu empfangen? Mit allem, was dazugehört? (Beim Geld sind es vielleicht die Steuern, eine Veränderung im Lifestyle, neidische Freunde – beim neuen Mann vielleicht dessen Marotten, dass du eine alte Flamme loslässt oder was auch immer.)

Und wahrscheinlich sind einige dieser Dinge ohnehin Projektionen und gar nichts Schlimmes wird passieren.

Doch es kann sein, dass dies verhindert, dass du empfängst. Dass du es nutzt, um zu verhindern, dass du empfängst.

Was verweigerst du an dem, was du dir wünschst?

Und was bräuchte es, das zu verändern?

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Und du?

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