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Was wäre, wenn …

Was wäre, wenn …

Was wäre, wenn genau das, was du an dir ablehnst, das Geschenk ist, was du bist?

(Ja, das war eine lange Frage. 😉

Wir kommen auf die Welt und sind einfach da. Als Kinder sind voller Energie. Für unser Umfeld sind wir jedoch manchmal viel mehr als ein kleiner, vergnüglicher Wirbelwind.

Wir werden als Bedrohung wahrgenommen.

Warum?

Weil wir unkontrollierbar zu sein scheinen.

Weil unsere Kraft so offensichtlich ist, dass es heißt: „Je früher wir das in den Griff bekommen, desto besser.“

Oder: „Wenn das jetzt schon so ist, dann wächst sie uns später über den Kopf.“ Und so weiter.

Für unsere Power, unsere Präsenz und unser lebendiges, sinnliches Sein wurden wir ausgeschimpft, abgelehnt und manchmal sogar bestraft.

Wir haben gedacht, dass das etwas Schlechtes sein müsste.

Wir haben abgekauft, dass WIR SELBST in irgendeiner Form falsch sein müssten.

Und deshalb führen wir heute noch die „Erziehung“ von damals fort und lehnen genau das an uns ab, was uns eigentlich so wunderbar macht.

 

Warst du anderen zu viel?

Deine Sinnlichkeit hat in deiner Familie die Angst ausgelöst, dass man sich an dir vergreifen könnte? Anstatt dir zu zeigen, wie du damit umgehst, wurde versucht, die Sinnlichkeit einzudämmen. Das tust du vielleicht heute noch – und genießt deinen wunderbaren Körper nicht.

Deine Fähigkeit, die Wahrheit jeder Situation sichtbar zu machen, war beängstigend für alle, die etwas zu verbergen hatten? Also wirst du bedroht oder verwirrt, anstatt das Geschenk von mehr Klarheit anzunehmen?

So ging es zum Beispiel mir. Ich war ein kleiner Sherlock Saskia. Ich wusste ständig, wenn jemand lügt oder was im Raum wirklich präsent war, aber nicht ausgesprochen wurde. Dummerweise wusste ich nicht, dass es manchmal mehr kreiert, wenn man die Klappe hält. Also plapperte ich immer munter drauf los. Bei Eltern, die unbedingt vermeiden wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt, eine ständig brodelnde Gefahr …

Das Geschenk in der Fähigkeit, die Wahrheit herauszufinden? Das ist für dich sicherlich ganz leicht erkennbar. Von außen betrachtet ist es immer ganz einfach.

Doch ich hatte jahrelang den Satz „Das kannst du nicht wissen!“ im Kopf. Das Lustige an dem Satz ist, dass er im Grunde genommen bestätigt, dass es da was zu wissen gab. Aber ich zweifelte jahrzehntelang mein Wissen an. Ich konnte ja nicht wissen, oder?

 

Eigentlich wolltest du nur fürsorglich sein

Wie viel Liebe steckt darin, wenn du als Kind versuchst, deine Eltern oder andere Menschen nicht zu beschämen, indem du deine Fähigkeiten eindämmst?

Wenn du dein Licht so weit herunterdrehst, damit sich deine Familie nicht mal mehr im Spiegel ansehen kann?

Wenn du leise, still und schüchtern wirst, damit andere sich nicht mehr unwohl fühlen, wenn sie sehen müssen, dass sie ihr Potenzial nicht ausschöpfen?

Doch wie unfreundlich ist es dir selbst gegenüber, dich abzuschalten, auszuschalten, wegzudrücken?

Dieses ganze große wunderbare Geschenk zu verleugnen, das du bist – nur weil es einfach nicht empfangen werden konnte?

Wird es Zeit, jetzt freundlich zu dir zu sein und jeden anderen mit dem unkomfortablen Gefühl dort stehen zu lassen, wo er oder sie gerade ist? Und die Erlaubnis zu haben, dass jeder seine Reaktion dazu haben darf – aber du jetzt frei bist, das Geschenkpapier wieder aufzureißen und die vielen Lagen an Schleifchen wieder abzuwickeln, damit weithin sichtbar ist, was du bist?

(Was du bist? Na, ein Geschenk natürlich.) Hihi.

Und ja, es wird Menschen geben, die es ignorieren. Eine Menge Menschen.

Es wird sogar Menschen geben, die dich dafür kritisieren oder ablehnen werden. Einige Menschen.

Aber du selbst, du lehnst dich nicht mehr ab.

Und damit machst du dir selbst das größte Geschenk überhaupt.

Und mir übrigens auch 😉

2 Responses
  • Rose Herb
    14. April, 2018

    hallo Saskia ist das maedchen oder jungen name?
    deine veroffentlichungen sind toll und es ist 3.23 uhr bin fasziniert von deinem 33 tagebuch das heute gekommen ist. ..hab anerkennen angefangen und ich bin hellwach. .war 23 uhr schlafen gegangen konnte nicht einschlafen hab meinen koerper gescannt nix mit schlafen 045 uhr stehe ich auf raeume auf und entdecke dein buch auf dem Tisch ab ins bett und ich hab angefangen anzuerkennen und ploetzlich weinte ich…weiter anerkennen energie kommt auf…Ich bin neugierig blaettere dein buch durch finde frage und Wende sie gleich an..lichtblicke….sehe auf die letzte seite und geh auf deine website. ..Und finde die tollen geschichten…Und schwupp boeser kapitalist …diesen gedanken hatte ich mal uebernommen als teenager um mich sicher zu fuehlen. ..seufz hab marx und engels gelesen und mich gegen die eigene familie gestellt…Und so rueckblick auf die letzten 4jahrzehnte seit damals erkenne ich wie das beschraenken meines arbeits einkommens gemacht habe und erkenne weshalb mir mein partner dies deutlich zeigt mit seinem schimpfen auf die kapitalisten. angefangen hatte es mit den Robin Hood filmen. ..jetzt eben hooponopono gemacht. ..jetzt besser. ..annahme ist die loesung. ..Ich danke dir von herzen fuer deine offenheit und gott segne dich mit erfuellung deiner herzenswuensche
    liebe gruesse roswitha

    • Saskia
      14. April, 2018

      Hallo Rose, Saskia ist ein Mädchenname, ursprünglich stammt er wohl aus den Niederlanden, die zweite Frau des Malers Rembrandt hieß Saskia. Danke für deine schöne Rückmeldung und es freut mich so sehr, dass du dich anerkennst!!! Das Leben darf leicht sein!!! Mit herzigen Grüßen an dich, deine Saskia

Und du?

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